Waren die Entführungen durch ETs in Wahrheit verdeckte Operationen im Rahmen des Programms MK ULTRA?

​Das Thema Entführungen durch Außerirdische wurde, zumindest in Deutschland, erst zu Beginn der 1990er Jahre so richtig populär, als Raymond E. Fowlers Werk Die Allagash Entführungen in die Bücheregale gelangte. Fowler spricht in seinem Buch von unwiderlegbaren Beweisen für das Eingreifen Außerirdischer in das Leben zahlreicher Menschen auf der ganzen Erde. Der Fall Allagash liegt lange zurück. 1976 war das, als vier Männer während eines Abenteuerurlaubs in der Wildnis von Allagash im Norden von Maine von seltsamen außerirdischen Wesen entführt wurden. Noch heute gehört das Buch zu den Standartwerken in der UFO-Literatur, nicht allein auch wegen des bewegenden Vorworts von Budd Hopkins, der das Phänomen der außerirdischen Entführung in der ganzen Welt bekannt gemacht hat.

(von Frank Schwede)
Der mittlerweile verstorbene „Entführungsautor“ Hopkins interessierte sich seit Ende
der 1970er für „Abductions“, also für das Schicksal von Entführungsopfern. In seinen
unzähligen Werken ist da die Rede von fehlender Zeit, Erinnerungslücken und
fremder Wesen, die nicht in unser aller Weltbild passen wollen. Sein Werk Missing
Time aus dem Jahre 1981 wurde sogar zum Bestseller.
Für die meisten der betroffenen Entführungsopfer ist es schwierig, über ihr Erlebnis
zu sprechen. Psychiater tun sich in der Regel schwer, einen Zugang zu ihren
Patienten zu finden. Doch sie wollen mehr erfahren, sie sind wie Suchende, die mit
aller Gewalt einen Weg im Dschungel finden wollen. Auch John E. Mack war ein
Suchender. Auch er wollte im Laufe seiner Forschung mehr über das Abduction-
Phänomen erfahren und gründete schließlich PEER. Ein Projekt zur Erforschung
außergewöhnlicher Erfahrungen. Bereits im April 1994 veröffentlichte Mack sein
erstes Buch unter dem Titel Human Encounters with Aliens. Mack landete damit in
den Vereinigten Staaten auf Anhieb auf Platz 1 der Bestseller Liste. In Deutschland
erschien sein Buch unter dem Titel Entführt von Außerirdischen.
Im Rahmen seiner Forschung verfasste Mack weit über 150 Fachartikel und elf
Bücher. Macks Arbeiten waren nicht unumstritten, seine Beiträge und Bücher wurden
im Laufe der Jahre immer wieder kontrovers diskutiert. Schließlich versuchte man
ihn sogar von seinem Posten in Harvard zu stoßen. Doch ohne Erfolg. Mack
widerstand aller Gewalt von Außen. Aber er blieb ein ewig Suchender. Auch er
konnte die Wahrheit hinter der Maske des Geheimen nicht finden. Sie blieb ihm und
vielen anderen Forscher bis heute verborgen.
Das Phänomen Abduction gehört zu den letzten großen Rätseln unserer Zeit. Ein
Rätsel, das ganz gewiss nicht mit rationalem Verstand zu lösen ist. Hier nämlich sind
die Gesetzmäßigkeiten der Schulwissenschaften außer Kraft gesetzt. Oder vielleicht
doch nicht, wie viele noch immer glauben?
Wie der Sachbuchautor Frank Schwede in seinem 2017 erschienen Werk
Das,Geheimnis der Schwarzen Dreiecke – Warum die Wahrheit so schwer ist
schreibt, könnte es sich bei zahlreichen Entführungen durchaus auch um eine großangelegten
verdeckte Operation im Rahmen des in den 1950er Jahren entwickelten Programms
„MK ULTRA“ des US Geheimdienstes CIA handeln. Schwede wörtlich:
„Eine durchaus denkbare Option, vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache, dass
in diesem Fall niemand zur Verantwortung gezogen werden kann. Weder die
Geheimdienste noch die Regierung der Vereinigten Staaten. Ein geniale Kunstgriff
für eine geheime Operation.“
Der Autor beschreibt in seinem Buch einen Fall, der sich am 19. Juli 1984 auf der
Landstraße I-84 im Grenzgebiet zwischen New York und Connecticut ereignet hat.
Ein Computerprogrammierer bog spät abends auf die Route 52 ab, als ihm gegen 23
Uhr ein Schwarzes Dreieck am Himmel auffiel, das zu landen schien und später
wieder abhob.
Als der Programmierer daheim angekommen war, stellte er fest, dass ihm Zeit fehlte
und er körperliche Beschwerden hatte. Kurz darauf nahm er Kontakt mit dem UFO-
Forscher und Autor Philip Imbrogno auf, der ihm schließlich eine Hypnose-
Rückführung empfahl. Dort wurde zunächst festgestellt, dass es sich offenbar um
eine klassische Entführung durch Greys gehandelt hat.
Allerdings erschien dem Opfer merkwürdig, dass sich zum Zeitpunkt der Entführung
kein weiteres Auto auf der stark frequentierten Route befand. Auch Imbrogno machte
dieser Umstand stutzig. Im Laufe seiner Recherchearbeit zu seinem Buch
Contact of the 5th kind stieß der UFO-Forscher schließlich auf einen weiteren Autofahrer, der
ebenfalls die Route 52 benutzen wollte, jedoch von Männern in Bauarbeitermontur,
die eine Sperre errichtete hatten und mit Leuchtstäben den Verkehr umleiteten,
daran gehindert wurde. Imbrogno:
„Laut meinen Recherchen war zur fraglichen Zeit keine Behörde oder
Autobahnmeisterei damit beschäftigt, eine Sperre zu errichten. Wer also waren diese
Leute und stehen sie im Zusammenhang mit der Entführung?“
In seinem Buch geht der Autor von der Vermutung aus, dass möglicherweise
militärische Kreise oder Geheimdienste hinter der Entführung stecken, mit dem Ziel
medizinische Untersuchungen in Verbindung mit Bewusstseinsmanipulationen
durchzuführen, etwa im Rahmen des streng geheimen Programms „MK ULTRA“.
Hinter diesem Kürzel verbirgt sich noch heute das mit Abstand brutalste
Forschungsprogramm in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Das auf die völlige
Kontrolle und Beherrschung des menschlichen Gehirns ausgerichtet wurde.
MK ULTRA fasste Ansätze von den Geheimdiensten der US Army und der Navy
zusammen, die man nach heutigen Gesichtspunkten als Manipulations-, Verhör- und
Foltertechniken bezeichnen muss. Das Programm war der Beginn einer teuflischen
Ideologie, die aufrechte Bürger in willenlose Marionetten gefühlloser Gleichmacherei
​verwandeln konnte, ähnlich, wie in dem Film Invasion der Körperfresser.
Die Moral lag von nun an nicht mehr in den Händen eines jeden Menschen selbst, sondern
konnte von außen durch den Einsatz modernster Technologie im Bereich der Mikro-
und Skalarwellen-Technologie auf beliebige Weise gesteuert werden.
Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang nun stellt, ist, wurde für diese Zwecke,
auch geheime UFO-Technologie eingesetzt. Der Sachbuchautor Frank Schwede ist
sich sicher, dass dies der Fall war und mit ein Grund dafür war, diese Technologie
über einen so langen Zeitraum geheim zu halten. Frank Schwede:
„Wir müssen uns in diesem Zusammenhang über eine Tatsache bewusst werden.
Diese Technologie wurde niemals zu friedlichen Zwecken gebaut. Es war schließlich
der militärisch-industrielle Komplex, der bereits kurz nach seiner Gründung gegen
Ende des Zweiten Weltkriegs UFOs baute, um sie später als Geheimwaffen
einzusetzen, was ja dann auch geschah.
99. Prozent aller UFO-Sichtungen der vergangenen siebzig Jahre ist rein irdische
Technologie, da besteht meiner Meinung nach kein Zweifel dran. Den Menschen
wurde bewusst solange Unsinn erzählt, um diese Art von Waffentechnologie geheim
halten zu können. Die Dreiecke, die in den Netzmedien als TR 3B bekannt sind,
wurden an nahezu allen großen Kriegsschauplätzen eingesetzt. Jugoslawien, Irak,
Syrien, sie waren dort am Himmel zu sehen, wenn sie aus Laserwaffen schossen,
um Gebäude und militärische Einrichtungen zu zerstören.“
UFOs waren in den vergangenen siebzig Jahren an nahezu in jedem Krieg und bei
zahlreichen Geheimoperationen im Einsatz, an denen Regierung und Militär der
Vereinigten Staaten beteiligt waren. Sind UFOs somit auch ein perfektes Gerät, um
etwa Menschen zu entführen und genetische Experimente oder Manipulationen des
Bewusstseins vorzunehmen? Schwede:
„Jetzt mal ehrlich, welche Behörde untersucht schon eine Entführung, wenn das
Opfer behauptet, es sei von Außerirdischen entführt worden? Keine
Strafverfolgungsbehörde der Welt würde eine solche Geschichte abkaufen,
geschweige ein Ermittlungsverfahren aufnehmen. Nein, diese Idee ist wirklich genial
und hat auch über viele Jahrzehnte prima funktioniert, nur heute, im Zeitalter des
Internets, werden viele dieser Dinge bekannt. Und wir dürfen auch nicht vergessen,
dass die Menschheit mittlerweile ein höheres Bewusstsein entwickelt hat, und solche
Sachen tiefgründiger hinterfragt, als dies noch vor zwanzig Jahren der Fall war.“
Wenn nur ein Teil davon stimmt, was sich hier offenbart, und die Wahrheit tatsächlich
ans Licht kommt, dann könnte über die Regierung der Vereinigten Staaten eine Welle
von Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe hereinbrechen. Denn jeder einzelne
Entführungsfall, der nach Angaben der Opfer durch Außerirdische verübt wurde,
müsste neu aufgerollt und von einer unabhängigen Kommission neutral untersucht
werden.
Würde das in diesem Fall auch bedeuten, dass der Außerirdischen-Mythos eine reine
Erfindung der Geheimdienste der USA ist? Nein, behauptet Schwede und erklärt,
warum es gegenwärtig für die Menschheit noch immer so schwierig ist, dass Thema
unvoreingenommen und objektiv zu betrachten.
„Ganzen Generationen wurde beigebracht, dass der Mensch die Krone der
Schöpfung ist, diesen Unsinn kann man nicht in einer Nacht aus den Köpfen der
Menschen kriegen. Tatsache ist, dass es Leben da draußen gibt, auch den Mensch
wird es in Dutzendfacher Kopie auf anderen Planeten geben und diese
außerirdischen Menschen werden uns auch besuchen, daran besteht kein Zweifel,
und vielleicht wird es auch einige unter denen geben, die ihre irdischen Verwandten
entführen und an ihnen experimentieren, alles möglich.
Nur müssen wir uns auch im Klaren darüber sein, dass in den Geheimdiensten und
Regierungen großer Staaten, wie den USA und Russland, möglicherweise das
Wissen darüber vorhanden ist und dass die sich dieses Wissen zunutze gemacht
haben, um auf diese Weise an Menschen zu gelangen, an denen sie unethische
Experimente durchführen können, mit dem Wissen, dass den Opfern diese
Geschichte sowieso keiner glaubt.“
Das Thema UFO wird uns wohl noch eine ganze Weile in Atem halten, auch wenn
immer neue Informationen dazu an die Öffentlichkeit gelangen, die
Desinformationskampagne wird weitergehen. Immerhin wollen die Regierungen
großer Staaten ihre Geheimtechnologie weiter vor den Augen der Öffentlichkeit
schützen.