Vermisstenfall Maddie McCann: Entführte ein deutscher KINDERMÖRDER & KINDERSCHÄNDER das Mädchen?

Die Britin Madeleine Beth „Maddie“ McCann, geboren am 12. Mai 2003, verschwindet kurz vor ihrem 4. Geburtstag, am 3. Mai 2007 aus einer Ferienwohnung in Praia Luz  (Ferienanlage Ocean Club) an der Algarve in Portugal. Dort verbringen ihre Eltern, das Ärzteehepaar Gerry und Kate McCann mit ihren zweijährigen Zwillingen ihren Urlaub. Seitdem wird Maddie vermisst und weltweit gesucht.

Das Mädchen ist bis heute verschwunden. Auch in diesem Fall gibt es viele Widersprüche, Ermittlungsfehler & Verschwörungstheorien. Fakt: Alle Ermittlungen blieben erfolglos.

Ist Natascha Kampusch der berühmteste Entführungsfall, so ist Maddie McCann der berühmteste Vermisstenfall der Welt.

Doch nun eine neue Spur, einen neuen Hinweis auf einen möglichen Verdächtigen, zwölf Jahre nach ihrem mysteriösen Verschwinden.

Die österreichische Kronenzeitung berichtet dazu:

Ein auf Basis von damaligen Zeugenaussagen angefertiges Phantombild brachte nun den verurteilten deutschen Kinderschänder und Dreifach-Mörder Martin Ney ins Visier der Ermittler. Ney sitzt rechtskräftig verurteilt seit 2011 wegen des Mordes an drei Buben in lebenslanger Haft (…) Portugiesische Ermittler stellten nun bei einem Datenbank-Abgleiche eine frappante Ähnlichkeit zwischen jenem Mann, der von mehreren Zeugen nahe der Ferienanlage gesehen worden war, und dem Deutschen Martin Ney fest. Ney werden insgesamt drei Morde an Buben zwischen acht und 13 Jahren sowie rund 40 Sexualdelikte an Kindern zur Last gelegt. Ein Phantombild wies die Ermittler auf den inhaftierten Kinderschänder hin.

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Es ist bekannt, dass Ney durch ganz Portugal reiste, sich auch an der portugiesischen Algarve aufhielt (im Gefängnis gab er gegenüber einem Zellengenossen an, auch einen (vierten) Mord an einem zehnjährigen französischen Jungen verübt zu haben).

Allerdings wurde der Kindermörder und Kinderschänder bereits schon früher zum Fall Maddie befragt und bestritt damals vehement etwas mit dem Fall zu tun zu haben. Außerdem ging er bei den Taten anders vor, so der portugiesische Polizeichef Goncalo Amaral. Alle seine Opfer waren Jungen.

Allerdings schließen Experten nicht aus, das sich der Mann auch an Mädchen vergangen haben könnte. Denn die Zeugenbeschreibung passt auf ihn.

Bislang ist nach wie vor unklar, was mit Maddie tatsächlich geschah. Auch ihre Eltern standen kurzzeitig im Fokus der Ermittlungen. Die britische Polizei ermittelt seit 2011 in dem Fall. Die portugiesische Justiz hatte ihre Ermittlungen 2008 eingestellt, nahm sie im Oktober 2013 aufgrund neuer Indizien aber wieder auf. Im März 2018 wurde bekannt, dass das britische Innenministerium die Suche nach dem Mädchen weiter finanzieren wird.

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Ich persönlich gehe nach wie vor davon aus, dass Maddie an einen Pädophilenring verkauft wurde.

Bei meinen Recherchen 2010 in Portugal zu einem anderen Entführungsfall (Felix Heger), sprach ich inoffiziell mit einem Staatsanwalt darüber.

Auch Scotland Yard ermittelte dahingehend.

Im Dezember 2016 schrieb die britische Sun diesbezüglich:

Ins Visier der Fahnder gerieten damals europäische Menschenhändler. Sie sollen die Dreijährige an Pädophile oder kinderlose Eltern verkauft haben.

Allerdings existiert diese Theorie schon seit Ende 2007. Sie stammt von Privatdetektiven, die von Maddies Eltern beauftragt wurden.

Demnach hielten „Späher“ am Strand von Praia da Luz mit Ferngläsern nach möglichen Opfern Ausschau und fotografierten diese. Bei den „Spähern“ soll es sich um Angestellte der Ferienanlage gehandelt haben. Ein Zeuge sagte aus, er habe nur wenige Tage vor Maddies Verschwinden eine verdächtige Beobachtung gemacht.

Offenbar wurden auch das Mädchen und seine Eltern heimlich am Strand fotografiert.

Brisant: Im März 2008 leitete Scotland Yard Informationen über einen belgischen Pädophilen-Ring an die portugiesischen Behörden weiter.

Die Fahnder erhielten offenbar einen Hinweis, dass der Ring nur drei Tage vor Maddies Verschwinden eine „Bestellung“ über ein „junges Mädchen“ aufgegeben hatte …

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Bislang ergaben sich daraus jedoch keine konkrete Spuren.

Quelle: guidograndt.de