Unheimlich: Keine Leichenteile in den Trümmern des Flugzeuabsturzes in Äthiopien

By Anna Zvereva from Tallinn, Estonia - Ethiopian Airlines, ET-AQO, Boeing 737-860, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=66221566

Der Flugzeugabsturz des Ethiopian Airlines Flug 302 am Sonntag vor einer Woche hinterlässt tiefen Schmerz. Verwandte waren angereist und wurden im Skylight Hotel in Addis Abeba untergebracht.  Der Tansanische „Citizen“ berichtet von der Situation der Angehörigen in erschütternden Worten:

„Der großzügige Swimmingpool bleibt leer und eine Brise kräuselt die Wasseroberfläche. Das überbordende Buffet im Restaurant bleibt unangetastet, das polierte Besteck unberührt. Ein chinesisches Ehepaar ist in einer Ecke der weiträumigen Lobby zusammengebrochen, unfähig den Horror ihrer Gefühle noch zurückzuhalten. Trauernde Fremde kommen, um sich gegenseitig zu trösten und zu umarmen. In den Fluren sitzen Notfallbetreuer und Seelsorger, einer neben dem anderen.

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Willkommen im Skylight Hotel in Addis Abeba, wo die Angehörigen der Opfer des letzten Fluges der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines untergebracht sind. Dutzende Kenianer kamen am Donnerstag hierher, um die sterblichen Überreste ihrer Lieben mitzunehmen, um sie zu begraben. Doch die ärthiopischen Behörden verkünden eine Nachricht, die einschlägt, wie eine Bombe: Es gibt anscheinend keine Überreste, die man beerdigen könnte. Und sie dürfen wahrscheinlich nicht einmal ein Schäufelchen Erde vom Ort des Absturzes für eine Trauerfeier mitnehmen, um für sich einen Abschluß zu finden. Die trauernden Familien mussten sich wohl oder übel mit der Tatsache abfinden, dass es nichts gibt, was sie mit nach Hause nehmen können.“

Die Absturzstelle liegt bei dem Dorf Bishoftu, 60 km südlich von Addis Abeba. Die Ermittler picken die kleinen Bruchstücke dessen zusammen, was einmal eine Boeing 737 MAX war. Dinge, woran man die Opfer identifizieren könnte, gibt es kaum. Ein Bildchen eines vielleicht 10jährigen, kleinen Mädchens findet sich in den Trümmern, fast unbeschädigt. Der „Citizen“ berichtet, dass die Absturzstelle übersät ist mit zerrissenen Pässen, Büchern, Kleidern, persönlichen Gegenständen und einem Handy, was micht aufhören will zu klingeln. Wie kann es sein, dass die Zerstörungskraft des Absturzes nichts von den Körpern der Passagiere übrig lässt, aber ein Handy unbeschädigt bleibt, Empfang hat und klingelt? Das klingt gespenstisch.

Der massive Krater, den das abstürzende Flugzeug in den Boden gegraben hat zeigt, dass der Flieger praktisch senkrecht in den Grund gekracht ist. Und trotzdem ist es unerklärlich, warum es keine Spur von den Opfern gibt. „Sie sollen aufhören, uns zu erzählen, dass die die Toten untersuchen“, sagt ein Angehöriger, „Wir wissen bereits, dass da nichts ist. SIe sollen uns erzählen, was sie da zusammengesammelt haben und was sie planen, damit zu machen!“

Die Bitte an die kenianischen Angehörigen, Blutproben abzugeben, um die Angehörigen zu identifizieren, stieß dementsprechend auf wütende Reaktionen. Wie, bitte, brausten die Angehörigen auf, will man Proben der Opfer analysieren, wenn es doch angeblich nichts gibt an der Absturzstelle?

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Dieselben Informationen bietet auch der kenianische „Standard“ in seinem Bericht. Seltsamerweise ist hier aber ein Foto zu sehen, worunter zu lesen steht: „Ein Rettungsteam trägt Leichen in Säcken von der Absturzstelle“. Der britische Mirror berichtet ebenfalls, dass aus den Trümmern der abgestürzten Boeing 737 MAX8 keine Leichen geborgen werden können. Man konnte keine Toten finden, gaben die Ermittler offiziell bekannt.

Man habe an der Absturzstelle alle Trümmer durchsucht. Das Flugzeug ist jedoch in sehr kleine Teile zerschellt, die nach Auskunft der „Ethiopian Airlines“ nur winzige Überreste sind. Schuhe und Kleidung findet sich zwar überall, aber angeblich keine Toten oder Leichenteile. Erstaunlicherweise zeigen die Fotos der Kleider keine Blutspuren. Die meisten Kleidungsstücke werden zwar aus den Koffern herausgeschleudert worden sein und deshalb auch keine Blutspuren erhalten haben. Aber die Aufnahmen zeigen nichts als Maschinenteile, Schuhe und saubere Kleidung.

Nach gegenwärtigen Informationen sollen französische Behörden den mittlerweile gefundenen Flugschreiber auswerten. Die USA sollen ebenfalls ein Recht haben, an der Auswertung beteiligt zu werden, da das Flugzeug von der US-Amerikanischen Firma Boeing gebaut worden ist.Der  Flugzeugtyp Boeing 737 MAX8 ist unter Aviatoren als eine Fehlkonstruktion und „Krücke“ verschrien.