UFOs im Jahr 1952 über Washington – und was 10 Jahre zuvor geschah…

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Das Szenario einer weltweiten Vertuschung: 1942 – Der Zweite Weltkrieg erreicht die USA?

Dies könnte man fast meinen, wenn man die Schlagzeilen der Tageszeitungen aus der damaligen Zeit liest – und erfährt, was sich in den Morgenstunden des 25. Februar 1942 über dem Bezirk Culver City von Los Angeles zugetragen hat. Mitten im Zweiten Weltkrieg bekommt die USA unverhofft Besuch von mehreren unbekannten Flugobjekten, welche über einem Bezirk von Los Angeles verharren und stehen bleiben.

(von Dan Davis)

Bild links und Bild unten: Zeitungsartikel über den Vorfall vom 25. Februar 1942, als mehrere unidentifizierte Flugobjekte über Los Angeles auftauchen und von der 37th Coast Artillery Brigade mit Granaten beschossen wurden. Die Flugobjekte blieben mitten im Flaggbeschuss in der Luft stehen. Obwohl sie getroffen wurden, flogen sie nach einiger Zeit weiter und verschwanden.

Bild oben rechts: Ein Mann hält einen Teil einer nicht explodierten Granate in der Hand.

Der Zweite Weltkrieg ging ins dritte Jahr und es waren nur drei Monate seit dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor vergangen. An diesem Tag tauchten über Los Angeles plötzlich mehrere unbekannte Flugobjekte auf, und viele Anwohner befürchteten einen Angriff der Japaner oder Deutschen. Mindestens eines der Objekte steuerte plötzlich zielstrebig auf die Stadt Los Angeles zu.

Nach einiger Zeit hatten sich mehrere der Objekte der Stadt soweit genähert, dass man sie mit bloßem Auge am Himmel erkennen konnte. Die Alarmsirenen ertönten in den Straßen. Panik brach aus. Die Bevölkerung wurde angewiesen, in die Luftschutzbunker zu gehen. Um 2.25 Uhr wurden sämtliche Städte rund um Los Angeles verdunkelt. Man wartete in den Luftschutzbunkern auf den feindlichen Angriff. Doch es geschah nichts. Tausende von Luftschutzwarten beobachteten den Himmel. Man glaubte zuerst an eine Übung. Doch dann begann man den Himmel mit Suchscheinwerfen nach irgendeinem Objekt abzusuchen, während die 37th Coast Artillery Brigade Granaten auf den unsichtbaren Feind abschoss.

Bei diesem intensiven Beschuss wurden mehrere Menschen getötet und zahlreichen Häuser beschädigt. Laut Aussagen der Augenzeugen sei ein riesiges leuchtendes Flugobjekt bewegungslos über der Stadt geschwebt. Obwohl es laut den Augenzeugen definitiv von einigen der Granaten genau in der Mitte getroffen wurde, blieb es weiterhin über der Stadt stehen. Danach flog es mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 8 Kilometern pro Stunde gemächlich Richtung Santa Monica und Long Beach.

Das General Headquarters schrieb zu dem Vorfall Folgendes in einer Pressemitteilung:

„…Unbekannte Flugobjekte, die weder dem amerikanischen Heer noch der Marine gehörten, befanden sich vermutlich über Los Angeles und wurden zwischen 3.12 Uhr und 4.15 Uhr von Teilen der 37th CA Einheit (AA) unter Beschuss genommen. Diese Einheiten verfeuerten 1430 Schuss Munition … Es waren wohl bis zu 15 Flugzeuge beteiligt; sie bewegten sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zwischen sehr langsam und 320 Kilometern in der Stunde…“

Bild oben: Zeitungsartikel über den Vorfall vom 25. Februar 1942.

Bild rechts: Archivfoto von dem Beschuss der unbekannten Flugobjekte im Februar des Jahres 1942 über Los Angeles.

1952: 10 Jahre später wiederholte sich das Spektakel

April 1952: Marineminister Kimball, zu dieser Zeit der ranghöchste Mann in der US-Navy, wurde auf seinem Flug nach Hawaii Zeuge einer spektakulären UFO-Begegnung, bei der zwei scheibenförmige Flugobjekte auf sein Flugzeug zurasten. Der Minister erklärte später:

Ihre Geschwindigkeit war unglaublich. Meine Piloten schätzten sie auf 3.000 bis 3.500 Stundenkilometer. Die beiden Objekte umkreisten uns zweimal, bevor sie Richtung Osten in die Höhe schossen. Hinter uns flog eine weitere Navy-Maschine mit Admiral Arthur Redford an Bord. Die Entfernung betrug etwa 80 Kilometer. Ich sagte zu meinen Piloten, er solle sie über die Sichtung informieren. Wenige Sekunden später rief Redfords Chefpilot zurück, die UFOs würden nun sein Flugzeug umkreisen. Sie müssten die 80 Kilometer in weniger als zwei Sekunden zurückgelegt haben. Nach ein paar Sekunden meldete uns der Pilot, die Objekte hätten sich nun aus der Sicht entfernt („Geboren in die Lüge“, Erweiterte Auflage, 2015, S. 57)“.

Bild links: Pressebericht in der Zeitung „The Boston Traveller“ vom 5. Mai 1952 zu der UFO-Sichtung von Marineminister Kimball.

Bild rechts: Einzelbild aus dem Film des Deckoffiziers Delbert C. Newhouse vom 2. Juli 1952.

Am 2. Juli 1952 wurde eine Armada fliegender Untertassen etwa 11 Kilometer außerhalb von Tremonton in der Region der Rocky Mountains gefilmt. Eine der Augenzeuginnen berichtete:

„…Sie hatten die Form von zwei Untertassen, die man aufeinander stülpt. Sie reflektierten das Sonnenlicht. Die Objekte schienen so lang wie hoch zu sein…“

Am 14. Juli 1952 flog eine Linienmaschine vom Typ DC-4 der Pan American Airways von New York nach Miami, Florida. Erneut tauchten die unheimlichen Besucher über Amerika auf. Der Pilot William B. Nash gab danach folgenden Bericht über den Vorfall zu Protokoll:

Wir schätzten den Durchmesser der Objekte auf etwas größer als eine DC-3 Flügelspannweite, etwa 30 Meter. Sie waren etwa 1000 Meter unter uns. Als die Gruppe direkt unter uns bzw. ein wenig vor uns war, stand mein Copilot rasch aus seinem linken Sitz auf, um sie zu beobachten. Alle zusammen kippten sie in Seitenlage, die links von uns befindliche Seite aufwärts, die leuchtende Oberfläche nach rechts. Nur die Oberflächen schienen beleuchtet. In Form und Proportion glichen sie Münzen. Nachdem sie sich alle in Seitenlage befanden, glitten die hinteren fünf an der Führermaschine vorbei, sodass ihre Formation nunmehr sozusagen wie mit dem Schwanz nach vorne wirkte. Plötzlich schossen zwei weitere Objekte auf die Formation zu und schlossen sich ihr an. Es schien eine Beziehung zwischen der Helligkeit und der Geschwindigkeit der UFOs zu geben. Nach ihrer scharfen Wende war die Staffel erheblich heller. Wir schauten ihr verblüfft und wahrscheinlich mit weit geöffnetem Mund nach. Halb in Erwartung, dass noch mehr solcher Objekte erscheinen würden, suchten wir den Himmel ab, aber es tat sich nichts mehr. Es waren fliegende Untertassen, und wir hatten sie gesehen. Das Ganze geschah um 20.12 Uhr und dauerte nur 12 Sekunden. Die Geschwindigkeit der Objekte schätzten wir auf 20 000 Kilometer („Geboren in die Lüge“, Erweiterte Auflage, 2015, S. 58/59)“.

  1. Juli 1952

Wenige Tage nach der Meldung dieses Vorfalls, am 19. Juli 1952, kam es zu einem Vorfall über Washington D.C., der in die Geschichte einging. Es war Samstagabend, als plötzlich eine Armada unbekannter Flugobjekte über der amerikanischen Hauptstadt auftauchte. Die Objekte wurden sowohl auf dem Radar wie auch visuell durch das Bodenpersonal geortet und beobachtet. Die Zeugen berichteten später, es wären gleißende, orangefarbene Lichter am Himmel gewesen. Die Objekte vollführten auf dem Radar unglaubliche Flugbewegungen. Eine Bläschenspur wendete um 90 Grad – ein Manöver, das kein bekanntes Flugzeug vollführen kann. Ein anderes Objekt verrichtete eine vollständige Kehrtwendung innerhalb von fünf Sekunden aus einer Geschwindigkeit von 150 Kilometern heraus. Es wurde ein Objekt geortet, das in einer Sekunde drei Kilometer über Andrew Field in Richtung Riverdale zurücklegte. Die dazu benötigte berechnete Geschwindigkeit sind 10.800 Stundenkilometer. Das Objekt wurde über einen AST-Schirm verfolgt (Army-Service Radar-Schirm).

Bild links: Zeitungsbericht der Washington Post über die Sichtungswelle über der US-Hauptstadt in der Nacht vom 19. auf den 20. Juli 1952.

Bild rechts: General Samford (Mitte, sitzend) und Captain Ruppelt (Mitte, stehend) bei der Washingtoner Pressekonferenz am 29. Juli 1952, auf der die Air Force die Echtheit der Ereignisse eingestand und zugleich beteuerte, dass die unbekannten Flugobjekte über Washington keine Maschinen der US-Air-Force gewesen seien.

Abfangjäger wurden gestartet, die von der Andrews Airforce Base nach Washington einflogen. Sie kamen mit dreistündiger Verspätung. Der Grund: In New York hatte es in dieser Nacht ebenfalls einen UFO-Alarm gegeben, für den alle verfügbaren Düsenjäger eingesetzt worden waren – ein Vorfall, der bis heute unter Verschluss gehalten wird! Als die Jets dann endlich über Washington eintrafen, waren die unbekannten Besucher über der Stadt bereits verschwunden. Die Airforce schickte Captain Ruppelt nach Washington, der nach der Befragung der Radarkontrolleure und der Augenzeugen vor Ort verkündete, dass tatsächlich unbekannte Flugobjekte über der Stadt waren.

Am 24. Juli 1952 gab Freimaurer und US-Präsident Harry S. Truman aufgrund der Ereignisse die Anordnung, die UFOs notfalls abzuschießen, sollte sich der Vorfall wiederholen. General Bradley: „Auf Anweisung des Präsidenten gibt das Verteidigungsministerium Befehl, UFOs abzuschießen, die eine Landung verweigern, nachdem sie dazu aufgefordert wurden.“

Die unbekannten Besucher schien dies nicht zu beeindrucken. Denn am darauffolgenden Samstag, den 26. Juli 1952, wiederholten sich die Ereignisse über der amerikanischen Hauptstadt. Gegen 21 Uhr bemerkten die ersten Radarbeobachter des National Airport, dass wieder Objekte auf den Schirmen erschienen. Diesmal waren es fünf oder sechs unbekannte Flugobjekte. Der Kontrollturm des Andrew Flughafens wurde angerufen und bestätigte die Beobachtungen. Über zwei Stunden nahmen die Fluglotsen Beobachtungen der Piloten entgegen, welche sich zu den unbekannten Flugobjekten in ihrer Nähe äußerten.

United Airlines-Flug 640 meldete zum Beispiel: „…Ja, jetzt kommen sie näher – jetzt sehen wir sie ganz nah vor uns – sie sind wirklich prächtig.“

Als Beamte auf dem Andrews Flughafen drei fremdartige Lichter neben einer Passagiermaschine sahen, informierten sie erneut die Luftwaffe. Diesmal dauerte es keine zwei Minuten, bis die ersten zwei F-94 Kampfjets über der Hauptstadt waren. Einer der Piloten meldete nach kurzer Zeit zur Bodenstation, dass er die unbekannten Flugobjekte sehen könne. Als er aber versuchte, die Verfolgung aufzunehmen, wurde er von diesen ausmanövriert. Einer der Radarkontrolleure machte später folgende Aussage:

„Es kam mir fast so vor, als würden sie unsere Funksprüche abhören. Immer wenn ich den Kampffliegern Anweisung gab, schossen die Blips in die entgegengesetzte Richtung.“

Einer der beiden Kampfjetpiloten, Leutnant William Patterson, erklärte danach auf einer einberufenen Pressekonferenz den Medien:

„In 300 Metern Höhe hatte ich den ersten Sichtkontakt mit den Objekten. Ich sah mehrere helle Lichter. Obwohl ich mit Höchstgeschwindigkeit flog, konnte ich sie nicht einholen. Wir erhielten von den Radarkontrolleuren unsere Fluganweisungen, und so wurde ich auf ein anderes Objekt in meiner Nähe hingewiesen. Es war wohl 15 Kilometer entfernt. Nach zwei Kilometern verlor ich den Sichtkontakt.“

Captain Ruppelt der US-Airforce schrieb später in seinem Bericht:

„General Samford saß hinter seinem breiten Walnussschreibtisch im Raum 3A138 und kämpfte mit seinem Gewissen. Sollte er der Öffentlichkeit die Wahrheit sagen? Nein, die Amerikaner würden in Panik geraten. Die einzige Möglichkeit war, die UFOs zu banalisieren.“

Die einberufene Pressekonferenz am 29. Juli 1952 zu diesen Vorfällen war die größte seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Samfords Banalisierungen standen im krassen Gegensatz zu den Aussagen der Radarexperten. So gab dort Radaroperateur Barnes an:

„Ich kann mit Sicherheit folgern, dass sie Kreisbewegungen ausgeführt haben die kein uns bekanntes Luftfahrzeug ausführen könnte…“

Colonel Ross Dedrickson, US Air Force/Atomic Energy Commission, .ret., machte folgende Aussage im Rahmen des Disclosure Projects:

„Ich hatte 1952, als ich bei der AEC war, meine erste Begegnung mit UFOs, als sie Mitte Juli über Washington DC flogen. Ich sah dort meine ersten neun UFOs … Ich war Verbindungsoffizier in dem Stab, der zwischen dem Vorsitzenden der AEC und dem Verteidigungsminister vermittelte. Ich hatte nicht nur zu Heer, Marine und Luftwaffe Kontakt, sondern auch zu zivilen Einrichtungen wie CIA, NSA und anderen. In dieser Zeit bestand eine meiner Aufgaben darin, ein Team von Sicherheitsexperten zu begleiten, dass alle Nuklearstützpunkte besichtigte, um die Sicherheit der Waffen zu überprüfen. Wir erhielten Berichte von UFO-Flügen über die Waffenlager und sogar über einige Produktionsstätten. Und das ging die ganze Zeit so…“