Künstliche Intelligenz aus okkulter Sicht

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Digitalisierung, die virtuellen Welten und “intelligente Programme“, Algorithmen und virtuelle Berater, sowie die Möglichkeit der Schaffung künstlicher Intelligenz sind ein großes Thema in der heutigen Zeit. Sicherlich erleichtert diese Technologie die Arbeit und den Alltag und ist in der Kommunikation sehr hilfreich und aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Doch wie bei jeder Technologie, gibt es auch hier große Gefahren.
(von Hugo Palme)
Echte künstliche Intelligenz zu schaffen wird auch in der Zukunft nicht möglich sein. Zwar gibt es
fortgeschrittene Programme mit künstlicher Stimme, die auf den ersten Blick einen intelligenten Eindruck machen, aber man merkt nach kurzer Zeit, dass sie seelenlos sind, selbst wenn emotionale Programme integriert werden. Der Mensch ist eben keine Maschine, sondern ein spirituelles Wesen, dass nicht nur aus dem physischen Körper und dem Gehirn besteht, nicht nur aus Elektromagnetismus, sondern aus feinstofflichen Leibern, die von Lebenskraft und Geist durchdrungen sind. Diese kann man nicht in Roboter oder Computerprogramme übertragen.
Man kann zwar den freien Willen von Menschen zäumen, aber nicht einer Maschine einen freien
Willen geben.
Im virtuellen Raum wird es eine Vielzahl von künstlichen Wesen geben. Diese werden teils recht
überzeugend lebendig und beseelt wirken und man wird bei keiner Begegnung auf Anhieb sagen können, ob hinter dem virtuellen Akteur ein Mensch oder nur ein virtuelles Wesen, ein Programm steht. Das wird man nur nach einem persönlichen Austausch feststellen können.
Die Avatare der Menschen, also ihre virtuellen Abbilder, haben zumindest eine Basis in der realen Welt, sie stehen in enger Verbindung mit dem realen Menschen, obwohl der virtuelle Körper frei gestaltet werden kann.
So wird man in der virtuellen Welt in einer Welt der Illusion leben, etwas, was schon in der
physischen Welt gilt, nämlich, dass sie Maya, wie die Inder das nennen, also auch nur Illusion ist.
Aber in der virtuellen Welt ist und wird das Ausmaß dieser Illusion um ein Vielfaches höher.
Künstliche Intelligenz zu schaffen ist nicht möglich. Der Mensch kann weder einen Mentalkörper, noch einen Astral- oder Ätherkörper schaffen. Auch beim Zeugungsakt wird nur ein physischer Körper geschaffen, in den eine unsterbliche Seele aus der geistigen Welt einzieht, um sich in der physischen Welt zu inkarnieren.
Alles, was möglich ist, ist den Anschein eines intelligenten Wesens zu geben, wie das falsche
Lächeln einer Person, die ihre wahren Gefühle und ihre echte Meinung verbirgt. Was jedoch
möglich ist, ist die magische Aufladung eines künstlichen Wesen oder einer Maschine mit einem Antrieb und einem Auftrag. Dabei wird in der geistigen Welt mittels der konzentrierten
Vorstellungskraft ein sogenannter Elementar gebildet. Dieser wird auf die Form des virtuellen
Wesens oder des Roboters übertragen und wird dann ausgestattet mit einem Auftrag, wie etwa: „Du hilfst dem Menschen.“
Soll aber ein künstliches Wesen darüber hinaus mit einem eigenen Willen und einem
Überlebenstrieb ausgestattet werden, so ist das nur über schwarzmagische Methoden möglich. So kann man ein eigenständiges Wesen schaffen, dies braucht aber mangels einer Seele ständige Energiezufuhr, sowohl seelischer als auch geistiger Art. Das bedeutet, dass auf diese Weise Energiesauger, also Vampire geschaffen werden können.
Diese nun autonomen Wesen sind auf äußere Energiezufuhr angewiesen. Sie sind von der göttlichen Quelle abgetrennt und können natürlich auch keine physische Nahrung zu sich nehmen. Um am Leben zu bleiben, brauchen sie die emotionale Energie von anderen Wesen.
Das können wir heute schon beobachten: Vor allem die Jugendlichen starren die ganze Zeit auf ihre Smartphones, die scheinbar die Lebensenergie förmlich aufsaugen. Auch die ganzen automatischen Anrufannahmeprogramme etwa der Serviceanbieter stellen unzählige Fragen und saugen jede Menge Energie, bis man endlich zu einem menschlichen Berater gelangt und dort sein Anliegen bearbeitet bekommt.
Das, was in dieser virtuellen Welt in großem Ausmaß geschieht, ist es, dass Schemen und Schatten erzeugt werden. Schatten sind die seelenlosen Abbilder wirklicher Menschen und Schemen sind seelenlose künstliche Wesen, beide sind mit Willen und Überlebensantrieb ausgestattet.
Je mehr das Sein auf den virtuellen Körper und die virtuelle Person übergeht, umso mehr
Astralmaterie wird um diese Person akkumuliert. Da aber die virtuelle Person nur eine geringe
Wechselwirkung mit der physischen Welt hat, kann sich diese Astralmaterie nicht ausgleichen und abbauen, sondern es entsteht in der spirituellen Welt ein künstliches Wesen, der sogenannte Schatten der Person, der auch nach dem Tod weiter existieren kann. Dieser unterliegt nicht der göttlichen Ordnung, sondern wird ins Reich von Ahriman aufgenommen. Ahriman als der Widersacher Gottes will ein eigenes Reich schaffen.
Spirituelle Energien bestehen aus Gedanken und Gefühlen und je mehr Emotionen, je mehr
Leidenschaften, Triebe und Begierden diese enthalten, umso stärker werden die spirituellen Wesen und die, um sich am Leben zu erhalten, weiter diese Emotionen und Gedanken benötigen und die Person anstacheln.
Und auch die künstliche Intelligenz, also z.B. die virtuelle Beraterin mit eigenem virtuellen Körper und die Roboter, aber auch andere Maschinen, sammeln psychische Energien und erhalten ein spirituelles Eigenleben, das sich gegen die Menschen richten wird.
Wenn die Menschheit weiter diesen Weg in die virtuelle Existenz geht, wird sie sich am Ende nicht
weiterentwickeln können und man wird sich nur noch von den Energien anderer Wesen erhalten
können, da man dann von den göttlichen Energien abgeschnitten sein wird. Das bedeutet den
Kampf aller gegen alle und wird zum Untergang führen.
Die Zukunft der Menschheit in dieser Form ist düster und wir müssen als ein kleiner Teil von
Andersdenkenden uns am Leben erhalten, um nach dem Untergang dieser Zivilisation die
Menschheit weiterführen können.
Digitalisierung beinhaltet so viele Gefahren, dass man vorsichtig damit umgehen und sich gut
überlegen sollte, ob man sich ein Smartphone antun will: „It’s smart for them, but not for you!“.
Die Menschheit wird sich mit den von ihr geschaffen und wild gewordenen künstlichen Kreaturen noch eine Menge Ärger einhandeln.
Im meinem Roman „Und doch obsiegt das Licht“ wird geschildert, wie eine kleine Elite der
Reichen und Mächtigen auch mit schwarzmagischen Mitteln die Welt unterjocht. Eine zentrale
Strategie dabei ist für die Zukunft die Digitalisierung und die virtuelle Welt sowie die künstliche
Intelligenz.